7.00 bis 8.00 Uhr (am 24.12.2012 und 31.1.2013 bin ich nicht da)
Gratis
Jeden Montagmorgen (außer in den Schulferien) mache ich in der Trommelei eine Klangmeditation. Jeder kann dazu kommen und mitmachen. Ich habe zur Begleitung eine Tampura. Das ist ein obertonreiches Saiten-Instrument aus Indien. Wir singen eine Stunde lang einen Ton; den Grundton von der Tampura, oder später auch tiefer. Jeder singt in seinem eigenen Atemtempo. Eine Stunde lang mit ruhigem, tiefem Atem einen Ton singen ist sehr entspannend. Wir konzentrieren uns auf den Klang und erfahren jeden gesungenen Ton neu. Wir genießen die Klänge und die Resonanzschwingungen im Körper. Bei jedem Ton können wir erfahren, wie die Qualität von dem Ton „außen“ ist, aber auch, wie wir dabei „innen“ präsent sind. Der Klang ist dabei ein Spiegel von uns selbst. Wir üben, uns dem Moment völlig hinzugeben.
Wer lernt, seiner eigenen Stimme zuzuhören und diese zu gebrauchen als „Spiegel der Wahrheit“, besitzt ein ungekanntes Mittel, sich selber in der Tiefe kennen zu lernen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass wir unsere Stimme und unser Gehör dabei entwickeln.
Es kann sehr wohltuend sein, in unserer hektischen Zeit die Woche langsam und bewusst zu beginnen. Wenn wir uns erst einmal Zeit für uns selber nehmen, können wir die Qualität dessen, was wir danach „schaffen“, deutlich vertiefen. Die Disziplin zur Meditation aufzubringen kann für den Einzelnen oft schwer sein. Wenn wir uns treffen mit Gleichgesinnten, können wir gemeinsam Freude erleben und einander unterstützen.
Praktisches:
- Nimm bitte selbst Sitzunterlage oder eine Decke mit. Meditationskissen sind da.
- Es ist besser, erst nachher zu frühstücken. Wer selber was mitnimmt, kann das in der Trommelei essen. Kaffee und Tee kann man in Selbstbedienung kaufen.
- Ich mache diese Meditation auf alle Fälle – unabhängig davon, ob jemand kommt.


